lichtspielblog

Märzmelodie

16. 02. 2008 · von Joachim

Thilo, ein Schauspieler ohne engagements, der sich als Weinverkäufer durchschlägt verliebt sich, durch ein bisschen Mithilfe gemeinsamer Freunde, in Anna, eine Grundschullehrerin.
Valerie fängt nach einer Babypause in einem neuen Job an, wobei sie sich als ungebundenen Workaholic ausgibt und kaum noch Zeit für ihre Familie hat. Ihr Mann Moritz versucht sich derweil als Hausmann.
Thilos bester Freund Florian verliebt sich in Thilos Ex, Katja, hat aber Bindungsängste.

Drei Paare, die Probleme haben, an sich nicht ungewöhnlich. Aber die Art und Weise, in der hier Emotionen transportiert werden, indem Sequenzen der deutschen Popmusik der letzten 50 Jahre eingespielt werden, gibt dem Film eine sehr fröhliche und angenehme Stimmung. Einer der besten Filme bisher. (Joachim)

Märzmelodie ab 07.02.2008


Originaltitel: Märzmelodie
Jahr: 2008
URL: http://www.maerzmelodie.de/

Das Waisenhaus

15. 02. 2008 · von Joachim

Laura (Belén Rueda) kehrt mit ihrem siebenjährigen Sohn Simón (Roger Príncep) an den Ort zurück, an dem sie aufgewachsen ist: einem verlassenen Waisenhaus, dass sie wieder zum Leben erwecken will. Aber es wird ihr unheimlich, als ihr Sohn von unsichtbaren Freunden erzählt, die er garnicht kennen dürfte: ihre alten Waisenhausfreunde! Als Simón plötzlich spurlos verschwindet und nicht wieder auftaucht, macht Laura diese dafür verantwortlich und begibt sich auf die Spur einer schrecklichen Tragödie…

Dieser Film spielt in einer sehr schönen Umgebung und hat eigentlich recht fröhliche Bilder (meistens). Lediglich der Soundtrack baut die Spannung auf, von der dieser Film lebt. Die Kameraführung und die Bilder gefallen sehr gut, der Soundtrack erzeugt dagegen etwas übertrieben eine düstere Stimmung. Die Handlung ist an sich recht flüssig und nicht konstruiert, jedoch im wesentlichen auch sehr vorhersehbar. Alles in allem ist es ein ganz netter Film. (Joachim)
ab 14.02.2008


Originaltitel: El Orfanato
Jahr: 2007
URL: http://www.daswaisenhaus.senator.de/

13 Tzameti

13. 02. 2008 · von Joachim

In diesem Schwarzweiß-Film wird die Geschichte eines jungen Einwanderers erzählt, der um sich und seine Familie von den ständigen Geldsorgen zu befreien den Anweisungen eines Briefes folgt, der nicht für ihn bestimmt war. Dabei rutscht er Stück um Stück immer tiefer in ein menschenverachtendes und brutales Spiel gelangweilter Millionäre.

Dieser Film ist meinem Geschmack nach dann doch etwas zu brutal, zeigt dadurch allerdings sehr Eindrucksvoll welche Abgründe sich in Menschen auftun können. Die Handlung könnte etwas abwechslungsreicher sein, nach der Hälfte des Films kann man sich schon denken wie es weiter laufen wird. Auch der Anfang zieht sich recht lange hin. Alles in allem ein Film, den man sich anschauen kann, wenn man keine Lust auf Popcorn-Kino hat. (Joachim)

Das Beste am Film ist definitiv der Anfang, insbesondere wenn man nicht weiß, was einem in dem Film noch erwartet. Denn dann ist man genauso ahnungslos wie der Hauptdarsteller, aus dessen sich der Anfang der Films darstellt. Genau wie er befindet sich der Zuschauer in einer Situation, die für ihn alltäglich und normal wirkt, in der sich aber eine vermeintliche Chance auftut. Dieser Chance folgend wird das vertraute Terrain verlassen und der Zuschauer findet sich zusammen mit dem Hauptdarsteller in einer Situation wieder, in der er nicht weiß was ihn erwartet, in der er blind Anweisungen befolgt ohne zu wissen, wo er ankommt. Dieser Teil des Filmes nimmt den Zuschauer mit. Und liefert ihn zusammen mit dem Hauptdarsteller in einer surrealen Situation ab, in der wir uns mehr oder weniger den restlichen Handlungsverlauf denken. Und zwar genauso, wie der Hauptdarsteller ihn sich zum Großteil wohl wünscht. (fth)


Originaltitel:
Jahr:
URL: http://www.13-tzameti.de/

Ossi’s Eleven

12. 02. 2008 · von Joachim

Dieser Nachbau des äußerst erfolgreichen Hollywoodfilm spielt im Ostdeutschen, irgendwo zwischen Dresden und Dessau. Eine Bande von zunächst 4 Gaunern, die mit der Zeit auf 11 ansteigt, denn “Je mehr mitmachen, desto weniger können uns verraten!”. Der Plan ist, alte D-Mark-Münzen zu stehlen und gegen Euro einzutauschen.

Ein schöner Film, der die völlig unterschiedlichen Schicksale dieser 11 Menschen in diesem einen Coup vereinigt. Und weil keiner dieser 11 ein Profi ist, in den Dingen die es zu tun gibt, gibt es auch sehr viele lustige Momente, weil die unmöglichsten Dinge schiefgehen. Ein Film, der gut dazu geeignet ist, sich einen gemütlichen Abend zu machen. (Joachim)

Ossi’s Eleven ab 28.02.2008


Originaltitel:
Jahr:
URL:

My blueberry Nights

12. 02. 2008 · von Joachim

Eine junge Frau (Norah Jones), die gerade ihren Freund erwischt hat, wie er sie betrügt kommt in ein New Yorker Café und spricht sich beim Besitzer (Jude Law) aus. Sie kommt noch ein paar mal und verschindet dann. Sie macht sich auf um zu vergessen. Auf ihrer Reise lernt sie verschiedene Menschen kennen, die auch große Probleme mit Beziehungen haben. Nach vielen Monaten kehrt sie dann zurück in das Café, in dem ihre Reise begann.

Ein sehr emotionaler Film, in dem man sich in der einen oder anderen Situation auch selbst wiederfinden kann. Mit gelungener Kameraführung und einem sehr schönen Soundtrack. Auch die Schauspielerische Leistung von Norah Jones gefällt sehr. Auf jeden Fall sehenswert. (Joachim)

My blueberry Nights ab 24.01.2008


Originaltitel:
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Leergut

5. 02. 2008 · von Joachim

Ein Lehrer, der das Pensionsalter schon überschritten hat, aber trotzdem noch unterrichtet um die Zeit nicht bei seiner Frau verbringen zu müssen hat schließlich doch genug von den Schülern. Um nicht daheim zu sein sucht er sich verschiedene Jobs, unter anderem in der Leergutannahme eines nahen Supermarktes. Dort fängt er an, die Menschen in seiner umgebung zu verkuppeln, ist dabei aber selbst nicht uninteressiert an anderen Frauen.

Ein eher seichter Film, der mal ganz nett anzuschauen ist, allerdings weder geistig noch emotional einen besonderen Eindruck hinterlässt. (Joachim)

Leergut
ab 24.01.2008


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Once

5. 02. 2008 · von Joachim

Ein Straßenmusiker (Glen Hansard), der tagsüber Covermusik und abends seine eigenen Lieder spielt, nebenbei noch in der Werkstatt seines Vaters Staubsauger repariert, trifft auf eine Pianistin (Markéta Irglová), die sich mit Rosenverkauf und Raumpflege über Wasser hält. Seine Lieder gefallen ihr und sie spielen gemeinsam ein paar Lieder.

Es beginnt die Geschichte einer unmöglichen Liebe, die von der wunderschönen Musik Glen Hansards (The Frames) und Markéta Irglovás untermalt wird. Zudem schaffen eindrucksvolle Bilder Irlands eine Stimmung, die Schwächen der etwas konstruierten Handlung vergessen lässt. Für jeden Liebhaber der Irischen Musik und/oder Landschaft ein absolut empfehlenswerter Film. (Joachim)

www.once.kinowelt.de ab 17.01.2008


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