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BankJob

10. 06. 2008 · von Joachim

BankJob

Eine Bande gräbt einen 12m langen Tunnel von einem Lederwarengeschäft aus in den Tresorraum der Lloyds Bank, Ecke Baker Street und Marylebone Road und räumt die Schließfächer aus. Dabei hört ein Amateurfunker den (unverschlüßelten analogen) Funk zwischen Einem, der schmiere steht und dem Rest der Bande ab und alarmiert die Polizei. Die Aufnahmen des Funkverkehrs werden veröffentlicht, aber trotz allem gelingt es der Polizei nicht den Ort des Verbrechens ausfindig zu machen. Nach ein paar Tagen wird schließlich eine Nachrichtensperre verhängt und niemand berichtet auch nur noch ein Wort über den Vorfall. Soweit zu den Tatsachen des 11. September 1971.

Der Film greift diese Tatsachen auf, angeblich werden viele Insiderinformationen benutzt, die der Öffentlichkeit bisher nicht zugänglich waren. Es sind aber auch erfundene Teile dabei. Inwieweit der Film wirklich Tatsachen wiedergibt bleibt eine Frage, die wohl nur wenige Menschen beantworten können.
Auf jeden Fall ein amüsanter Film, der entgegen dem ersten Eindruck (noch ein Ocean’s Eleven) ein Spiel auf drei Ebenen entfaltet. Zum einen die Ebene der einfache Räuber, die den Tresorraum ausräumen wollen um sich ein schönes Leben zu ermöglichen. Dann, die Londoner Unterwelt, die zu einem großen Teil in eben diesem Tresorraum Geld, Schmuck aber auch Informationen, die besser geheimbleiben, aufbewahrt. Zuguterletzt spielt auch noch der MI5 mit, der die Aktion initiiert hat, dem aber langsam die Kontrolle entgleitet…

Alles in allem ein gelungener, recht schneller, Film, in dem keine Langeweile aufkommt.


Originaltitel: The Bank Job
Jahr: 2008
URL: http://www.bankjob.kinowelt.de/