Ein toller schweizerischer Liebesfilm, es darf oft gelacht werden und ist daher ein recht kurzweiliger Film. Daher auch recht unterhaltsam für Männer, im Gegensatz zu vielen anderen Filmen, wo sich Männer einfach fehl am Platz fühlen.
Zum Inhalt, esgeht um eine frustrierte verheiratete Fau, welche aufgrund ihrer Eheprobleme doch eine recht seltsame Standisbeamtin abgibt.
Eines Tages trifft sie ihre Jugendliebe wieder, welcher mittlerweile ein recht berühmter Musiker ist. Er möchte in seiner alten Heimat heiraten und ausgerechnet sie soll ihn trauen. Das Ende sollte keinen überraschen, natürlich nicht ohne die üblichen Verwirrungen. Das ganze gepaart mit toller Musik und schweizer Akzent, ist echt sehenswert.
Thilo, ein Schauspieler ohne engagements, der sich als Weinverkäufer durchschlägt verliebt sich, durch ein bisschen Mithilfe gemeinsamer Freunde, in Anna, eine Grundschullehrerin.
Valerie fängt nach einer Babypause in einem neuen Job an, wobei sie sich als ungebundenen Workaholic ausgibt und kaum noch Zeit für ihre Familie hat. Ihr Mann Moritz versucht sich derweil als Hausmann.
Thilos bester Freund Florian verliebt sich in Thilos Ex, Katja, hat aber Bindungsängste.
Drei Paare, die Probleme haben, an sich nicht ungewöhnlich. Aber die Art und Weise, in der hier Emotionen transportiert werden, indem Sequenzen der deutschen Popmusik der letzten 50 Jahre eingespielt werden, gibt dem Film eine sehr fröhliche und angenehme Stimmung. Einer der besten Filme bisher. (Joachim)
Märzmelodie ab 07.02.2008
Eine junge Frau (Norah Jones), die gerade ihren Freund erwischt hat, wie er sie betrügt kommt in ein New Yorker Café und spricht sich beim Besitzer (Jude Law) aus. Sie kommt noch ein paar mal und verschindet dann. Sie macht sich auf um zu vergessen. Auf ihrer Reise lernt sie verschiedene Menschen kennen, die auch große Probleme mit Beziehungen haben. Nach vielen Monaten kehrt sie dann zurück in das Café, in dem ihre Reise begann.
Ein sehr emotionaler Film, in dem man sich in der einen oder anderen Situation auch selbst wiederfinden kann. Mit gelungener Kameraführung und einem sehr schönen Soundtrack. Auch die Schauspielerische Leistung von Norah Jones gefällt sehr. Auf jeden Fall sehenswert. (Joachim)
My blueberry Nights ab 24.01.2008
Ein Lehrer, der das Pensionsalter schon überschritten hat, aber trotzdem noch unterrichtet um die Zeit nicht bei seiner Frau verbringen zu müssen hat schließlich doch genug von den Schülern. Um nicht daheim zu sein sucht er sich verschiedene Jobs, unter anderem in der Leergutannahme eines nahen Supermarktes. Dort fängt er an, die Menschen in seiner umgebung zu verkuppeln, ist dabei aber selbst nicht uninteressiert an anderen Frauen.
Ein eher seichter Film, der mal ganz nett anzuschauen ist, allerdings weder geistig noch emotional einen besonderen Eindruck hinterlässt. (Joachim)
Leergut ab 24.01.2008
Ein Straßenmusiker (Glen Hansard), der tagsüber Covermusik und abends seine eigenen Lieder spielt, nebenbei noch in der Werkstatt seines Vaters Staubsauger repariert, trifft auf eine Pianistin (Markéta Irglová), die sich mit Rosenverkauf und Raumpflege über Wasser hält. Seine Lieder gefallen ihr und sie spielen gemeinsam ein paar Lieder.
Es beginnt die Geschichte einer unmöglichen Liebe, die von der wunderschönen Musik Glen Hansards (The Frames) und Markéta Irglovás untermalt wird. Zudem schaffen eindrucksvolle Bilder Irlands eine Stimmung, die Schwächen der etwas konstruierten Handlung vergessen lässt. Für jeden Liebhaber der Irischen Musik und/oder Landschaft ein absolut empfehlenswerter Film. (Joachim)
www.once.kinowelt.de ab 17.01.2008