Kurz vor dem Tod läuft das Leben wie in einem Film an uns vorüber, eine ideale Ausgangssituation für einen biographischen Dramaverfilmung. Der Film schildert den Werdegang des österreichischen Popstars Falco mit bürgerlichem Namen Hans Hölzel beginnend in seiner Jugend, in der sehr früh seine musikalischen Fähigkeiten entdeckt wurden, über verschiedene Hoch und Tiefpunkte in seiner Karriere, verursacht durch immer währende Selbstzweifel, aus Angst an den bisherigen Erfolg nicht anknüpfen zu können, bis zu seinem zweifelhaften Verkehrsunfall in der Dominikanischen Republik, der zu seinem Tod führte.
In der Rolle als Falco überzeugt Manuel Rubys, der sich dem Charakter Falco nicht nur spielerisch sehr gut einfügt sondern auch optisch eine bemerkenswerte Ähnlichkeit aufweist und den Film so äußerst authentisch wirken lässt. Gerade deshalb ist es verwunderlich, dass zum Beispiel für Szenen aus den Musikvideos nicht auf original Material zurückgegriffen wurde sondern alles nachgestellt ist. Insgesamt trotz eher bescheidener Kritiken ein sehr atmosphärischer Film der abgesehen von einigen Patzern bei der Besetzung der Nebenrollen sehr gut rüberkommt und nicht zuletzt dank der hervorragend zusammengestellten musikalischen Untermalung , im Gegensatz zu manch andere biographische Verfilmungen, sehr mitreißt.